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Als ich heute meine Büroräumlichkeiten betreten will, glaubte ich mich in einem schlechten Film: Die Eingangstüre stand offen, die Büros waren aufgebrochen, es herrschte völliges Chaos. Völlig entsetzt rief in die Polizei.
Nachdem die Beamten den „Einbruch“ aufgenommen hatten und unzählige, interne Telefonate später lichtete sich die Sache: Ohne mich zu verständigen, wurde in meiner Abwesenheit von der Gebäudeverwaltung das FPÖ-Büro geöffnet und delogiert. Die meisten meiner Akten – die heiklen waren interessanterweise wie vom Erdboden verschluckt (Mörwald etc.) – fand ich im öffentlich zugänglich Sitzungszimmer wieder, ebenso Büromaschinen, Kaffeemaschine und persönliche Gegenstände von mir und meiner Sekretärin.
Darf das wahr sein? Bis zum heutigen Tage glaubte ich fest daran, dass solche Methoden nur im ehemaligen Ostblock gang und gäbe sind. Wer gibt eigentlich den Auftrag zu solch Stasi-Aktionen?
Gilt eigentlich meine politische Immunität nichts mehr?
Davon soll aber ganz Niederösterreich erfahren, denke ich, und informiere den ORF und sämtliche Printmedien. Die jeweiligen Redakteure meinten unisono: Dass man in unserem Land so mit gewählten Abgeordneten umgeht, kann eigentlich nicht sein.
Oder trifft das nur solche, die kritisch gegenüber den Mächtigen auftreten?
An den Welterfolg des Kinoknüllers „Jurassic Park“ wollte der Betreiber des Saurierparks in Traismauer wohl anknüpfen. Gut und schön, doch jetzt scheint das wagemutige Unternehmen vom Aussterben ebenso bedroht zu sein wie die dort ausgestellten Ungetüme.
Das Aus für den Park könnte allerdings auch ein Grab für hunderttausende Euro an Steuergeldern bedeuten. Viel Geld, für das die Menschen in Niederösterreich lange und hart arbeiten mussten…
Sage und schreibe geht’s hier um über 240.000 Euro, die das Land NÖ und Eco Plus in das Projekt hineingebuttert haben. Ein Haufen Geld, das nichts fruchtete. Nicht einmal die PR der ÖVP-Granden Pröll und Gabmann für den Saurierpark lockte die Menschen nach Traismauer.
Und wieder griffen diese ins Briefbörsel der Steuerzahler und schossen Geld nach, sodass die Eintrittspreise gesenkt werden konnten. Wieder vergebens, die Besucher bleiben aus!
Ein Projekt also, bei dem es nur Verlierer gibt: Die von der ÖV P abgezockten Steuerzahler, den Parkbetreiber mit einem Projekt, das keiner will und eben die ÖVP selbst, die (wieder einmal) völlig daneben gegriffen hat.