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| Monat: | 2 | 9 |
Erst kürzlich ergab sich an einem Wochenende die Gelegenheit, einen alten Schulkollegen und seine Familie im Waldviertel zu besuchen. Seine Kinder sind in etwa im gleichen Alter wie meine kleine Tochter und im Zuge des Besuchs waren natürlich die Kinder Thema nummer 1. Es ist ungeheuerlich, wie viele offensichtliche Fälle von Kindesmissbrauch das Jugendamt jedes Jahr übersieht und zu welchen gravierenden Fehlentscheidung es immer wieder kommt.
Ein besonders tragischer und eigentlich unglaublicher Fall ereignete sich kürzlich rund um den kleinen Andre. Nur weil die Eltern mütterlicherseits mit dem Freund ihrer Tochter nichts anfangen konnten, wurde dieser bei der Jugendwohlfahrt als drogensüchtig und arbeitslos und vorbestraft denuziert. Mit dem Ergebnis, dass der kleine Andre kurz darauf aus der gemeinsamen Wohnung des Paares abgeholt, und in die Obsorge der Eltern mütterlicherseits übergeben wurde.
Das junge Paar hat seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile ins Waldviertel verlegt, genaugenommen haben die Eltern väterlicherseits bereits ein Haus für die kleine Familie angekauft. Genau das wird dem Paar nun neuerlich zum Vorwurf gemacht. Konkret argumentiert das Jugendamt Mödling damit, dass es für das Kind nicht förderlich sei, im Waldviertel aufzuwachsen und dass es das Kind in Mödling im Haus der Eltern besser hätte.
Diese Verunglimpfung des Waldviertels ist eine inakzeptable Aktion, die ich so nicht im Raum stehen lassen kann. Darüber hinaus ist diese Ansicht völlig aus der Luft gegriffen, da beispielsweise die Ausländerquote in den waldviertler Grundschulen, bei Weitem unter dem Schnitt, der Schulen im Speckgürtel ist.
Derzeit kann die Kindesmutter ihr Kind nur einmal pro Woche in einem Caritas-Zentrum sehen, weil Großeltern sich in die Angelegenheiten einer jungen Familie drängen, das Jugendamt sollte sich genieren…
Eigentlich müsste es der ÖVP als Partei ihrer Größenordnung echt peinlich sein, keine politischen Argumente gegen eine Oppositionspartei wie die FPÖ zu finden. Kürzlich an der Kasse eines Supermarktes sagte ein Mann zu mir, „Herr Waldhäusl, die Bevölkerung hat schon verstanden, was die Schwarzen mit ihnen im Schilde führen, mit den vielen Prozessen und Klagandrohungen sollen Sie mundtot gemacht werden!“, sagte er mir.
Tatsächlich kann man dieser Vermutung natürlich etwas abgewinnen, nur eines stimmt natürlich nicht. Niemand, auch nicht die Raubritter von der VP, werden mich zum Schweigen bringen. Ich habe die mutwillige Räumung inklusive Verschwinden höchst brisanter Akten im Jahr 2007 ebenso bis zum Höchstgericht bekämpft, wie ich mich 2008/2009 auch nicht von einer Klagandrohung der EVN in die Knie zwingen ließ. Noch immer setzt es für die Pröll EVN Saures, wenn sie an der Gebührenspirale dreht. Das selbe gilt auch für Herrn Mörwald, der mich bis heute nicht geklagt hat.
Ebenso wenig lasse ich mich daher auch von einem Bürgermeister mit diktatorischen Zügen unter Druck setzen, der in seiner Gemeinde eine ganze Reihe von Sünden zu verantworten hat.
Ich sehe daher der Aufhebung meiner Immunität durch die ÖVP gelassen entgegen und werde im Zuge des kommenden Verfahrens den gerichtlichen Beweis antreten, welche Leichen der Bürgermeister von Litschau tatsächlich im Keller hat.
Wie stark kann man Pendler und Autofahrer noch belasten, bevor sie unter dem Preisdruck kollabieren!, dürfte dieser Tage wohl das Motto von Öllobby und Finanzminister sein.
Obwohl wir nach dem Börsenkrach in die Rezession geschlittert sind und der Rohölverbrauch weltweit drastisch gesunken ist, wird der Sprit immer teurer und hat mittlerweile fast den Stand vom Rekordsommer 2008 erreicht. So wird man wohl kaum die Wirtschaft ankurbeln können.
Erst zu den Osterfeiertagen habe ich im Gasthaus mit waldviertler Pendlern gesprochen, die nicht mehr wissen, wie sie sich die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz leisten sollen. Bereits bisher war das Pendeln eine finanzielle Gratwanderung mit den derzeitigen Preisen ist es jedoch unmöglich geworden, wir haben nur noch die Alternative aus dem Waldviertel wegzuziehen oder uns unter der Woche im Arbeitsort ein Zimmer zu nehmen, also Not gegen Elend!.
Auf einer Tankstelle in Thaya hat mich kürzlich eine Frau angesprochen und gesagt, sie hat das Gefühl soeben ausgeraubt worden zu sein.
Angesichts dieser Stimmung muss man sich die Frage stellen, ob es richtig sein kann, dass aufgrund hoher Spritpreise Familien zerrissen werden und Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
Es ist daher die Pflicht der Politik, die Spritpreise bei einem Euro zu deckeln oder den von der FPÖ geforderten NÖ Tankgutschein einzuführen. Es kann nicht angehen, dass der Herr Finanzminister und Neffe des Herrn Landeshauptmannes sein Bankenhilfspaket mit dem Geld der Pendler finanziert.