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| Monat: | 2 | 9 |
„Fitnessraum, Gratiskurse für Kampfsportarten, Gratisdrogen, Freimassage und Sexzimmer, wie hört sich das für Sie an?“, fragte mich kürzlich der Betreiber eines Würstelstandes in Krems. Ich antwortete, dass ich, wenn ich es nicht besser wissen würde, wohl sagen müsste: ein all-inclusive Klub in Verbindung mit einem Bordellbetrieb ohne Geschäftsinteresse. Leider handelt es sich dabei in Wirklichkeit aber um das „härteste Gefängnis Österreichs“, Krems Stein, wo Fritzl und Co ihre Zeit absitzen.
Angesichts dieser Zustände fragt man sich schon ob diese Entwicklung die Richtige sein kann und welches Signal man damit an zukünftige Straffällige aussendet. Mord, Totschlag, schwerer Raub, Vergewaltigung und Inzest werden mit einem mehrjährigen Aufenthalt im Luxushäfn geahndet, neuerdings sogar mit 2 Sexräumen.
Mit solchen Maßnahmen macht sich der Justizvollzug in Österreich zur Lachnummer. Die ÖVP und ihre Ministerinnen Fekter und Bandion wären gut beraten, ihre soziale Ader für unsere Bürger und nicht für Schwerverbrecher herauszukehren.
Sie sind schon wieder da die Zeiten, in denen die Menschen nach dem Tanken verärgert an der Kasse zahlen. Warum das so ist, liegt auf der Hand, denn trotz Wirtschaftskrise und einem Rückgang beim weltweiten Treibstoffverbrauch sind die Spritpreise fast wieder so hoch wie vor ihrem Ausbruch.
Erklären kann sich das niemand, die Mineralölkonzerne reiben sich die Hände und die Politik erst recht. Kürzlich habe ich an einer Raststation einen Pendler getroffen und mich mit ihm genau über dieses Problem gesprochen.
„Ich arbeite nurmehr fürs Pendeln!“, sagte er und rechnete mir vor, wie Hoch seine Ausgaben für das Auto mittlerweile sind. „Ich sehe nicht ein, warum ich für die Unfähigkeit des Landes, eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, ständig den Kopf hinhalten soll!“, erzählte er weiter.
In diesem Zusammenhang fragte er mich auch ob es stimmt, dass Sobotka beim Landesbudget unter anderem die Pendlerhilfe massiv zusammenstreichen möchte. Seine Wut war groß, als ich ihm dieses Gerücht bestätigen musste.
„Für uns zahlt sich das Arbeiten bald gar nicht mehr aus, es kann doch nicht sein, dass man einerseits Milliarden verspekulieren- und andererseits Bürger so im Stich lassen kann resignierte er…!“.